Madfeld im Sauerland
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Eintrag von Andreas Mettler (metti). Veröffentlicht: 01.05.2020
Sehenswürdigkeiten in Madfeld:


Wolfgangsee 2.0


Wolfgangsee

Bis zum Jahr 2017 war der Wolfgangsee am Holzweg im Norden von Madfeld ein beliebtes Ausflugsziel. Nicht nur für die Menschen aus Madfeld. Dann kamen die Signalkrebse und der Wolfgangsee musste zugeschüttet werden. Inzwischen gibt es den Wolfgangsee 2.0. Ist er so schön wie der „alte“ Wolfgangsee? Oder könnte er das eines Tages noch werden?

Der neue Wolfgangsee als Video

So sieht der Wolfgangsee im Frühling 2020 aus!

Vom Salzkammergut nach Madfeld...

Wie kam eigentlich der Wolfgangsee nach Madfeld? Gut, der Wolfgangsee im Salzkammergut mag etwas bekannter sein als das gleichnamige Gewässer bei Madfeld. Namensgeber war der Madfelder Wolfgang Finke, der Anfang der 1970er Jahre mit seinem Bagger den schönen See am Prinzknapp auskofferte. Damals konnte man das Schiefergestein für die Baustraße zur neuen Kläranlage am Ort des heutigen Sees gut gebrauchen. Gleichzeitig entstand ein nützlicher Löschteich inmitten des weitläufigen Waldgebietes. Der Name „Wolfgangsee“ kam dann vom damaligen Bürgermeister Bernd Jostmeier. Der Wolfgangsee hatte eine Größe von rund 1200 Quadratmetern und war ungefähr drei Meter tief.

Signalkrebse am Wolfgangsee?

So richtig daran glauben, mag noch nicht jeder Madfelder. Angeblich hatte sich der amerikanische Signalkrebs im Wolfgangsee eingenistet. Und dieser soll eine Gefahr für den Wasserspeicher der benachbarten Aabachtal-Sperre, die rund 250.000 Menschen mit Trinkwasser versorgt, sein. Wenn diese Krebse sich denn auf die Wanderschaft begeben und die sieben Kilometer lange Strecke zurücklegen. Als potentieller Überträger der Krebspest wäre der Signalkrebs dann eine Gefahr für die im Trinkwasserspeicher heimischen Edelkrebse. Versuche, den Signalkrebs mit Fangkörben und Amphibienzäunen habhaft zu werden, führten nicht zum gewünschten Ergebnis. Kein Signalkrebs wollte sich zeigen. Wenn kein Krebs gefunden wird, muss das nicht zwingend bedeuten, dass sich auch kein Krebs im See versteckt. Und so entschied sich der Aabach-Talsperrenverbund und der Hochsauerlandkreis im Herbst 2017 dazu, den kompletten See zuzuschütten. Und diese Aufgabe hatte wiederum der namensgebende See-Ausbaggerer Wolfgang Finke übernommen.

Die nachfolgende Bildergalerie zeigt den Wolfgangsee im Jahre 2016. Vielleicht wird der See irgendwann zu seiner alten Pracht zurückfinden?


Auf der Karte finden...


Fotogalerie

Galeriebild


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