Madfeld im Sauerland
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Eintrag von Andreas Mettler (metti). Veröffentlicht: 28.01.2019
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Eröffnungsfeier der Madfelder Dorfscheune


Eröffnungsfeier der Dorfscheune

Madfeld ist um eine Sehenswürdigkeit reicher! Am 26. Januar 2019 wurde die neue Dorfscheune auf dem Madfelder Dorfplatz feierlich eröffnet. Seit den 1980er-Jahren wurde die damalige Forstscheune im Freilichtmuseum Detmold gelagert. Nun ist sie nach zweijähriger Bauzeit nach Madfeld zurückgekehrt.

Das Video zur feierlichen Eröffnung der Dorfscheune

Ortsvorsteher Heinz Bickmann dankte in seiner Rede den vielen Helfern, die in rund 8000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit den Wiederaufbau der Dorfscheune möglich gemacht haben. Der Dank des Ortsvorstehers ging die Stadt Brilon für die Nutzung des Grundstücks, an die Handwerker, an das LWL-Detmold, die Bezirksregierung Arnsberg, Restaurator Christian Schute, Ingenieure bis hin zu genussvollen Versorgern mit Speisen und Getränken während der Bauarbeiten.

Bürgermeister Dr. Christof Bartsch hob in seiner Rede die Bedeutung der Dorfscheune als „Kumm rin“ Haus hervor. „Ein Haus, wo man reinkommen soll, wo man sich treffen soll, wo man zusammenkommen soll, was die Dorfgemeinschaft für alt und jung stärkt und einen Treffpunkt für alt und jung darstellen soll“, so Bartsch. Der Bürgermeister gratulierte der Dorfgemeinschaft zu einem gelungenen Gemeinschaftsprojekt und zur erfolgreich gemeisterten Gemeinschaftsaufgabe, die fast ausschließlich durch Madfelder Hände bewältigt werden konnte. „Das ist ein Beispiel für die vitale Dorfgemeinschaft, die wir hier immer wieder wahrnehmen. Madfeld ist ein Dorf, das eine große Selbständigkeit lebt“, so Bartsch weiter. In diesem Zusammenhang wurde auch die alte Grundschule angesprochen, für die noch 2019 ein neues Nutzungskonzept entwickelt werden soll. Dieses soll es ermöglichen, die Schule allen Generationen von Madfeld zur Verfügung zu stellen. Es folgte die Verleihung einer Urkunde der Stadt Brilon „für außerordentliches, ehrenamtliches Engagement im Rahmen der Fertigstellung der Dorfscheune Madfeld“.

Anna Stein vom Freilichtmuseum Detmold hatte interessantes aus der Geschichte der Scheune zu erzählen. Die damalige Forstscheune wurde in den 1980er Jahren Stein für Stein und Holz für Holz abgetragen und anschließend gelagert, um sie vor dem Verfall zu schützen und zu retten. Leider konnte die Forstscheune im Freilichtmuseum nicht ausgestellt werden, weil das dazu gehörende Forsthaus fehlte. Für das Freilichtmuseum sei es eine Premiere, dass ein Gebäude wieder an den ursprünglichen Ort zurückgegeben und dort wieder aufgebaut wurde.

Vor der Segnung des Gebäudes durch die Kirche gab es noch eine kritische Anmerkung: „Manchmal ist es auch schwieriger, das am Leben zu halten, was man hat. Denn es ist auch schwierig, wenn man etwas Neues hat, die anderen Sachen am Leben zu halten“, mahnt Propst Dr. Reinhard Richter.

Nach den feierlichen Reden und der Segnung des Hauses durch die Kirche wurde für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt.


Fotogalerie

Der Ortsvorsteher bedankt sich
Der Ortsvorsteher bedankt sich

Gratulation vom Bürgermeister
Gratulation vom Bürgermeister

Die helfenden Hände
Die helfenden Hände

Ein Blick in die Innenräume
Ein Blick in die Innenräume

Galeriebild


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